Überweisungen: SEPA, IBAN und BIC

Überweisungen: SEPA, IBAN und BIC

SEPA

SEPA steht für Single Euro Payments Aera und bezeichnet den einheitlichen, europäischen Zahlungsverkehrsraum.

Ziel von SEPA ist es, den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa zu standardisieren

Durch SEPA werden einheitliche technische und rechtliche Standards für grenzüberschreitende Überweisungen, Einziehungsaufträge und Kartenzahlungen in Euro, z.B. Transaktionen mit Bankomat- und Kreditkarten, geschaffen.

Das heißt, dass alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden.

Dafür ist es notwendig, ein einheitliches Formular zu verwenden.

Die Zahlungsanweisung ist ab Februar 2014 der einzig gültige Beleg für Inlandszahlungen und grenzüberschreitende Euro-Zahlungen.

Wodurch unterscheidet sich die neue Zahlungsanweisung von bisherigen Zahl- und Erlagscheinen?

Statt der bisherigen Kontonummer wird nur die IBAN eingetragen.

Bis 1. 2. 2016 ist für Auslandsüberweisungen zusätzlich der BIC erforderlich, danach genügt nur die IBAN.

An SEPA nehmen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz teil.

IBAN

Die IBAN ist die internationale Darstellung einer Bankverbindung und setzt sich aus Länderkennzeichen, Prüfziffer, Bank-Identifikation und Kontonummer zusammen.

Die IBAN kann je nach Land unterschiedlich lang sein, hat jedoch maximal 34 Stellen. Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Stellen.

Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Stellen

Anhand der integrierten Prüfziffer können Banken die IBAN des Empfängers auf Richtigkeit überprüfen bevor die Zahlung durchgeführt wird.

BIC

Der BIC ist die weltweit eindeutige Kurzbezeichnung einer Bank.

Der BIC ersetzt die Bankleitzahl sowie Name und Adresse einer Bank im Langtext.

Der Zahlungsempfänger kann den BIC seiner kontoführenden Bank auch unter der Bezeichnung „SWIFT“ oder „SWIFT-Adresse“ angeben.

Der BIC ist besonders für Auslandszahlungen wichtig.

Bei Inlandszahlungen ist kein BIC notwendig.

Die Angabe der IBAN des Empfängers genügt, sofern der neue Zahlungsanweisung Beleg verwendet wird.

Sowohl die IBAN als auch der BIC werden durch die kontoführende Bank mitgeteilt.

Sie stehen auf Bankomatkarten, Kontoauszügen und unter den Telebankingdaten.

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