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Abwasser

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Abwasser

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Abwasser muss gesammelt und entsorgt werden, um unsere Gewässer vor Verunreinigungen zu schützen.

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Ungereinigtes Abwasser stellt eine Belastung für Gewässer dar.

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In Österreich wird daher die Sammlung und Behandlung von Abwasser laufend verbessert.

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Die Abwasserreinigung hat in Österreich, auch im internationalen Vergleich, ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht.

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Derzeit sind fast 96 Prozent der österreichischen Bevölkerung an zentrale Kanalsysteme und Kläranlagen angeschlossen.

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Das gesammelte Abwasser wird in knapp 1.900 Kläranlagen gereinigt.

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Herausforderungen stellen heute schwer abbaubare Stoffe dar – wie beispielsweise Rückstände aus Arzneimitteln oder Pflegeprodukten –, die als Mikroverunreinigungen unsere Gewässer belasten können.

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Es liegt an uns, solche Produkte nur im notwendigen Ausmaß zu verwenden und Reste ordnungsgemäß zu entsorgen.

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Auch Hygieneprodukte können zum Problem werden.

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Sie dürfen nicht über die Toilette entsorgt werden, denn das führt in der Kläranlage zu enormen Schwierigkeiten und hohen Kosten.

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Diesem Problem widmen sich Generation Blue und die Plattform erdbeerwoche und schaffen Bewusstsein durch die Kampagne „Periods for future – Wasser schützen, Mistkübel nützen“.

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Die Abwasserreinigung erfolgt in Kläranlagen meist in drei Schritten.

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Zunächst werden bei der mechanischen Reinigung Laub, Kies und ähnliche Dinge entfernt.

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Dann bauen bei der biologischen Reinigung Mikroorganismen wie Bakterien verschiedene Schmutzstoffe ab.

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Zuletzt werden in der chemischen Reinigung Phosphor und andere problematische Stoffe entfernt.

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Bei der Abwasserreinigung entsteht Klärschlamm.

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Dieser enthält neben Nährstoffen auch problematische oder toxische Substanzen.

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Das jährliche Klärschlammaufkommen aus kommunalen Anlagen beträgt rund 240.000 Tonnen Trockensubstanz, das entspricht dem Gewicht von über 1.700 Blauwalen.

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Meist wird dieser Schlamm entwässert und verbrannt.

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Das gereinigte Abwasser wird von der Kläranlage direkt in ein Gewässer eingeleitet.

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Dank der Abwasserreinigung verfügen die meisten österreichischen Gewässerstrecken über eine gute Wasserqualität.

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Kommende Herausforderungen sind der Erhalt und die Erweiterung der Abwasserinfrastruktur und die notwendige Sanierung.