Sektion III
Die Sektion III im Lebensministerium arbeitet in den Themengebieten "Landwirtschaft" und "Ernährung".
Es werden dabei folgende allgemeine Ziele verfolgt:
- Die Erhaltung einer flächendeckenden landwirtschaftlichen Produktion in Österreich
- Die Unterstützung des Verkaufs und des Handels heimischer Produkte
- Und die Förderung gesundheitsbewusster Ernährung der Bevölkerung mit regional produzierten Lebensmitteln in bester Qualität.
130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten daran, österreichische Anliegen im Themenfeld Agrarpolitik und Ernährung auf europäischer und internationaler Ebene einzubringen und erfolgreich zu verhandeln.
Zu den Aufgabenschwerpunkten der Sektion III zählen auch die Marktgestaltung und die Umsetzung von EU-Entscheidungen in den wichtigsten landwirtschaftlichen Produktionsbereichen wie Getreide, Milch, Vieh, Fleisch, Obst, Gemüse, Zucker und Wein.
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jahrelange Erfahrung und gute Branchenkenntnisse, die dazu beitragen die heimische Landwirtschaft bestmöglich zu unterstützen und deren Zukunft mitzuformen.
Dazu gehören auch Beiträge für die Verhandlungen in internationalen Organisationen wie WTO, OECD oder FAO und bei EU-Freihandelsabkommen.
Die Vorbereitung der Position und die Vertretung Österreichs in sehr vielen EU-Ausschüssen und in direkten Kontakten mit der Europäischen Kommission, dem Rat und dem Parlament gehören dabei zu den tagtäglichen Aufgaben der Sektion III.
Zusätzlich wird im Aufgabenbereich der Sektion III die Brücke zum Lebensmittelbereich gespannt.
Dabei geht es darum, die Produktion von Lebensmitteln in hoher Qualität zu unterstützen, die Vermarktung dieser Produkte im Export und in den Regionen zu fördern und Fragen des Tierschutzes- bzw. der Tierzucht zu bearbeiten.
Vermarktungsprogramme wie die Exportinitiative oder das Projekt GENUSS REGION ÖSTERREICH werden seit vielen Jahren erfolgreich abgewickelt.
Zu den zukünftigen Herausforderungen zählen die Verhandlungen um die Gemeinsame Agrarpolitik der EU im Zeitraum 2014 bis 2020 und ausreichende finanzielle Mittel für diese europäische Landwirtschaftspolitik zu erreichen.
Verstärkt werden neue Themen wie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, die starken Einkommens- und Preisschwankungen und das Rohstoffangebot für die Bioenergieerzeugung bearbeitet.