Digitalisierung
Der Einführung digitaler Übertragungstechniken für Hörfunk und Fernsehen wird in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zentrale Beachtung beigemessen, wobei als Zeitpunkt für den vollständigen Umstieg das Jahr 2010 avisiert wird.
In Österreich hat die Regulierungsbehörde KommAustria mit Unterstützung der Digitalen Plattform Austria im Dezember 2003 ein Digitalisierungskonzept zur Einführung von digitalem terrestrischen Fernsehen in Österreich vorgelegt.
Aktuelles
DVB-T-Umstellung
DVB-T ist ein internationaler Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen, das über Dach- oder Zimmerantenne zu empfangen ist.
Die Umstellung betrifft in Österreich jene rund 40 % aller Haushalte, die derzeit die Programme ORF 1, ORF 2 und ATV über Antenne oder über einen analogen Satelliten empfangen sowie die NutzerInnen von Zweitgeräten.
Das Digitale Antennenfernsehen wird in Österreich schrittweise eingeführt.
Ab 26. Oktober 2006 werden zuerst die neun Landeshauptstädte und ihre Umgebung die Programme ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne empfangen können.
Danach werden die weiteren Regionen nacheinander umgestellt.
In jeder Region wird vor der endgültigen Umstellung das Antennensignal in einem mehrmonatigen Parallelbetrieb sowohl digital als auch analog ausgestrahlt.
Der Ausbauplan sieht vor, dass bis 2008 rund 90 % der österreichischen Haushalte mit dem digitalen Antennensignal versorgt sein sollen. Bis 2010 sollen es 95 % sein.
Nach der endgültigen Umstellung auf digitalen Empfang ist eine Programmerweiterung im Rahmen eines so genannten zweiten Multiplex geplant.
Das bedeutet, dass neben den Programmen ORF 1, ORF 2 und ATV drei weitere Fernsehprogramme, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung eruiert werden sollen, vorgesehen sind.
Alle Informationen zur Umstellung auf der Website http://www.dvb-t.at/
- Abschlussbericht der RTR-GmbH zum Testbetrieb von Digitalem terrestrischen Rundfunk in Grazer Haushalten
- Hyperlinks zum Thema Digitaler Rundfunk
Dokumente zum Download: siehe Homepage