Verbrechensopfer

Verbrechensopfer

Das Verbrechensopfergesetz regelt Ansprüche von Personen, die Opfer einer Straftat wurden.

Anspruchsberechtigt sind Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der EU und des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) sowie in Österreich geschädigte Personen mit rechtmäßigem Aufenthalt, wenn sie eine Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung erlitten haben, durch eine Straftat, die mit mehr als 6 Monaten Freiheitsstrafe bedroht ist.

Auch Hinterbliebene haben Ansprüche, wenn die Tat den Tod des Opfers verursacht hat.

Der Antrag muss innerhalb von zwei Jahren nach der Tat eingebracht werden.

Ausgeschlossen wird eine Leistung, wenn das Opfer oder der Hinterbliebene

  • an der Tat beteiligt war,
  • den Täter provoziert hat,
  • oder es schuldhaft unterlassen hat, an der Aufklärung der Tat mitzuwirken.

Leistungen gemäß dem Verbrechensopfergesetz umfassen unter anderem den Ersatz des Verdienstentgangs, Heilfürsorge, orthopädische Versorgung oder den Ersatz von beschädigten Hilfsmitteln wie Brillen oder Zahnprothesen.

Eine vollständige Auflistung aller Leistungen für Opfer und Hinterbliebene sowie weitere Informationen zu den Antragsfristen und Antragsformulare finden Sie auf den Seiten des Sozialministeriumsservice.

Zurück zur Übersicht

Kontrast

  • Kontrast-Darstellung schwarz-weiß
  • Kontrast-Darstellung schwarz-gelb
  • Kontrast-Darstellung blau-weiß

HyperSign ist ein Angebot des
ServiceCenter ÖGS.barrierefrei 
© 2013-2017

Systemanforderungen:
HTML5 fähiger Webbrowser,
Javascript aktiviert