Seniorinnen- und Seniorenpolitik

Seniorinnen- und Seniorenpolitik

Die Seniorinnen- und Seniorenpolitik ist eine Politik für ältere Menschen.

Sie nimmt die Interessen älterer Menschen in allen Bereichen wahr.

Die österreichische Seniorinnen- und Seniorenpolitik stellt den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen in den Mittelpunkt.

Die Seniorinnen-, Senioren- und Freiwilligenpolitik hat das Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern bzw. weiter zu verbessern.

Dazu setzt sie eine ganze Reihe von Maßnahmen:

Das Bundesseniorengesetz und der Bundesseniorenbeirat fördern und sichern die Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen am sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Leben.

Die Seniorinnen- und Seniorenpolitik fördert Lernen und Bildung im Alter.

Denn lebenslanges Lernen hilft, neuen An- und Herausforderungen gerecht zu werden, zum Beispiel auch im Bereich der neuen Technologien.

Die Förderung des Aktiven Alterns geht Hand in Hand mit den Maßnahmen zur Förderung von Freiwilligen.

Die Abteilung für Grundsatzangelegenheiten der Seniorinnen-, Senioren-, Bevölkerungs- und Freiwilligenpolitik im Sozialministerium, kann außerdem gemeinnützige Vereine für seniorenpolitische und freiwillige/ehrenamtliche Projekte bzw. innovative Modellprojekte von österreichweiter Bedeutung fördern.

Schwerpunkte liegen beispielweise auf Projekten zur Förderung des aktiven Alterns, der Lebensqualität und Würde im Alter, dem lebenslangen Lernen und der Kompetenzen älterer Menschen.

Auch Projekte zur Stärkung der Solidarität und des Dialogs zwischen den Generationen sowie Projekte zur Teilhabe von Senioren und Seniorinnen auf gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ebene kommen für eine Förderung in Frage.

Näheres zu den Fördermöglichkeiten sowie das Antragsformular finden Sie unter dem Link "Förderungen" in der Infobox am Ende der Seite.

Gesetzliche Vertretung

Vertreten werden die Interessen von Seniorinnen und Senioren durch den Bundesseniorenbeirat und den Österreichischen Seniorenrat.

Den gesetzlichen Rahmen dafür gibt das Bundesseniorengesetz vor.

Der Bundesseniorenbeirat dient als Gesprächsforum zwischen Politik und Seniorenorganisationen.

Seine Aufgaben sind:

  • Vorschläge für soziale, wirtschaftliche, gesundheitspolitische, wohnbaupolitische und kulturelle Maßnahmen in der Seniorinnen- und Seniorenpolitik einzubringen
  • einen langfristigen Seniorenplan sowie Vorschläge zur Umsetzung auszuarbeiten
  • zu Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, die die Interessen von Seniorinnen und Senioren berühren können, Stellung zu nehmen.

Der aktuelle Seniorenplan wurde 2011 vom Bundesseniorenbeirat beschlossen und 2012 von der Regierung und dem Nationalrat angenommen.

Ziel dieses Bundesplanes ist es, die Lebensqualität der älteren Menschen zu wahren bzw. zu verbessern.

Mit dem Österreichischen Seniorenrat gibt es eine offizielle Interessenvertretung für ältere Menschen, die jenen der Dienstnehmer, der Wirtschaftstreibenden und der Landwirte gleichgestellt ist.

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