Informationen zur Barrierefreiheit

Informationen zur Barrierefreiheit

Eines der wichtigsten behindertenpolitischen Ziele ist die Verwirklichung der Gleichstellung behinderter und nichtbehinderter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Im Regierungsübereinkommen für die XXIII. Gesetzesperiode wurde in mehreren Punkten die Wichtigkeit „Barrieren in Gesetzen und Köpfen abzubauen" dokumentiert und gefordert.

Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz ist mit 1.1.2006 in Kraft getreten und verpflichtet im § 8 Abs. 2 den Bund, geeignete und konkret erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zu seinen Leistungen und Angeboten zu ermöglichen und nach Anhörung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation einen Plan zum Abbau baulicher Barrieren für die von ihm genutzten Gebäude zu erstellen sowie dessen etappenweise Umsetzung vorzusehen („Etappenplan").

Ziel des Gesetzes ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft.

Der Zugang und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen soll Personen mit Behinderung ermöglicht werden.

Verlauf

Seit April 2006 wurde für das Amtsgebäude Stubenring 1, 1010 Wien (der Zentralleitung des Sozialministeriums) unter der Federführung des BMWFW eine Vielzahl von Nutzer- und Koordinationssitzungen abgehalten.

In diesen Arbeitssitzungen wurden die wichtigsten Prozessschritte für die Adaptierung des Hauses dargestellt, sowie die Objektverantwortlichkeit für das von 4 Ressorts genutzte Gebäude festgelegt.

Im Fall des gesamten Objektes Stubenring 1 ist dies das BMWFW.

Abschließende Ergebnisse

Auf Basis der bisher im Etappenplan dargestellten Leistungsbeschreibungen wurden alle notwendigen baulichen Maßnahmen für die barrierefreie Erschließung des Hauses Stubenring 1, 1010 sowie Favoritenstraße 7, 1040 Wien (Standort der Sektion VII - Arbeitsrecht und Zentral-Arbeitsinspektorat) vorgenommen.

Da im § 8 (2) Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz die Anhörung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) zum Etappenplan vorgesehen ist, wurde diese Möglichkeit der Einbindung aktiv in Anspruch genommen.

Wie aus einer Stellungnahme der ÖAR hervorgeht, kann nach eingehender Überprüfung festgestellt werden, dass das Objekt Stubenring 1 als weitgehend „barrierefrei“ zu bezeichnen ist, da es für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und voll nutzbar ist.

Dabei wurde - unter Berücksichtigung der derzeitigen Ö-Normen - die bestmögliche Umsetzung einer barrierefreien Ausstattung im Hinblick auf das historische, unter Denkmalschutz befindliche, Gebäude getroffen.

Der privatrechtlich angemietete Standort Favoritenstraße 4 ist ebenfalls nach Maßgabe der baulichen und rechtlichen Möglichkeiten barrierefrei.

Darüber hinaus stellt das Sozialministerium sicher, dass jedem behinderten Menschen nach erfolgter Anmeldung an der Gegensprechanlage eine persönliche Abholung bei den Portieren des Hauses Stubenring 1 sowie am Standort Favoritenstraße 7 ermöglicht wird.

Der umgesetzte Etappenplan ist als Download verfügbar.

Weitere Informationen bietet die Webseite des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, das im selben Gebäude untergebracht ist.

Kontrast

  • Kontrast-Darstellung schwarz-weiß
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  • Kontrast-Darstellung blau-weiß

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