Rechte und Pflichten

Rechte und Pflichten

Natürlich haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen die gleichen Rechte und Pflichten wie ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Behinderung.

Zusätzlich hat die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber jedoch noch besondere Fürsorgepflichten gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung.

Konkret bedeutet es, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitergeber jede Rücksicht auf den Gesundheitszustand der behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen müssen - soweit dies nach betrieblichen Umständen möglich ist.

Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber muss allerdings über die Begünstigteneigenschaft Bescheid wissen, damit sie bzw. er dieser Fürsorgepflicht nachkommen kann.

Das Bundessozialamt schreibt Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die 25 und mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, jährlich eine Ausgleichstaxe vor und gibt in diesem Zusammenhang bekannt, ob die Beschäftigungspflicht erfüllt wurde.

So erfährt die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber, ob begünstigte behinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt sind.

Hat die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber diesen Feststellungsbescheid bekommen, kann sie ihrer bzw. er seiner Fürsorgepflicht im notwendigen Ausmaß nachkommen.

Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber kann auch Fördermöglichkeiten und Steuerbegünstigungen in Anspruch nehmen.

Ausführlichere arbeitsrechtliche Informationen und kostenlose Beratungen bekommen Sie bei der zuständigen Landesstelle des Bundessozialamtes, bei der Wirtschaftskammer oder bei der Arbeiterkammer.

Gewerkschaften bieten diesen Service auch für ihre Mitglieder an.

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