Steinsaal

Steinsaal

Unmittelbar nach dem Treppenaufgang befindet sich linker Hand der Steinsaal.

Zwischen den beiden Türen, die zum Kongresssaal und zum Grauen Ecksalon führen, hängt ein überlebensgroßes Gemälde der Kaiserin Maria Theresia (1717–1780), das sie bei der Krönung zur Königin von Böhmen zeigt.

Die vor ihr auf dem Polster liegende ungarische Stefans-Krone befindet sich heute wieder in Budapest, der österreichische Erzherzogshut in Klosterneuburg und die Krone des "Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation" in der Schatzkammer in Wien.

Maria Theresia war Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Ungarn und Böhmen.

Den Titel "Kaiserin" trug sie aber "nur" als Gattin des deutschen Kaisers Franz I. Stephan von Lothringen.

Gegenüber, an der Hofseite des Saales steht eine große schwarze Standuhr flankiert von 2 Bildnissen.

Das rechte Gemälde zeigt Wenzel Anton Fürst Kaunitz-Rietberg (1711 – 1794).

Das linke Gemälde zeigt die Erzherzogin Maria Anna (1738–1789), Maria Theresias älteste Tochter.

Die Nähe zur Standuhr kommt nicht von ungefähr:

Schon früh zeigte Maria Anna eine ausgeprägte Vorliebe für Wissenschaft und Kunst, wobei ihr besonderes Interesse der Numismatik und der Mineralogie galt.

Den Zeitgenossen war sie zudem als hervorragende Kupferstecherin und Malerin bekannt.

Nach dem Tod der Mutter übersiedelte sie nach Klagenfurt, wo sie einen Kreis von Gelehrten um sich scharte.

Aufgrund einer schweren Krankheit litt Maria Anna an Atemnot und einem deformierten Rückgrat.

Da sie dem klösterlichen Leben sehr zugetan war, wurde sie Äbtissin des Damenklosters in Prag.

Ihr Wohnsitz blieb aber bis zuletzt Klagenfurt.

(Fotos © BPD/imb)

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