Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Als am Ende des 19. Jahrhunderts die Büroräume des Hauses am Ballhausplatz zu eng wurden, wurde die Entscheidung getroffen, die Archivbestände in einem Anbau auf dem ehemaligen Klostergrund der Minoriten unterzubringen.

Nach Plänen von Architekt Otto Hofer wurde 1900 bis 1903 das Haus-, Hof- und Staatsarchiv so angebaut, dass von Außen ein einheitlicher Baukörper entstand und der fünfeckige Grundriss somit geschlossen wurde.

Der Archivbau im Inneren ist eine für die damalige Zeit sehr moderne Eisenkonstruktion.

Um den Platz besser zu nutzen und die Materialien besser zugänglich zu machen, sind die Geschosse drei Mal unterteilt, wodurch das Archiv über ein Dutzend Stockwerke verfügt.

Das Gründerzeitjuwel wartet darüber hinaus mit einer der schönsten Prunkstiegen seiner Zeit auf.

Die Fresken von Karl Johann Peyfuss (1865–1932) dokumentieren darin die wichtigsten Etappen des Staatsarchives:

"Maria Theresia gründet das Staatsarchiv", "Kaiser Franz Joseph besucht das neu errichtete Staatsarchiv".

Heute befindet sich das Hauptgebäude des Österreichischen Staatsarchivs in einem Neubau in der Nottendorfer Gasse.

Dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv ist jedoch die historische Sammlung vorrangig aus der Zeit der Habsburgermonarchie geblieben.

Das älteste Stück stammt aus dem Jahr 816.

Hier endet unser Rundgang.

Weitere Informationen über das Bundeskanzleramt finden Sie im Kapitel Geschichte.

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(Fotos © BPD/imb)

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