Die Nuklearkoordination

Die Nuklearkoordination

Die österreichische Kernenergiepolitik ist von der Überzeugung geprägt, dass Kernenergie nicht nachhaltig ist.

Die Kernenergie ist auch keine tragfähige Option zur Bekämpfung des Klimawandels.

Die "Nuklearkoordination" im BMLFUW versteht sich sowohl als Informationsdrehscheibe als auch als "Think Tank" der Nuklearpolitik der Bundesregierung.

Darüber hinaus ist die "Nuklearkoordination" im Bereich der nuklearen Sicherheit und der Nuklearrechtsentwicklung sowohl auf internationaler als auch auf europäischer und bilateraler Ebene und auch im Bereich der energiewirtschaftlichen Kooperation mit Reformstaaten operativ aktiv.

Im Rahmen grenzüberschreitender Verfahren fungiert die "Nuklearkoordination" als technischer Verfahrensanwalt aller österreichischer Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Sicherheitsinteressen in Bezug auf kerntechnische Anlagen.

Schon immer ist der Mensch Strahlung ausgesetzt.

Die natürlich vorkommende Strahlung kommt aus dem Weltraum und aus natürlichen radioaktiven Stoffen in den Böden und Gesteinen der Erde.

Zu dieser natürlichen Strahlung kommt seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine zusätzliche zivilisatorische Strahlung wie beispielsweise durch technische und medizinische Anwendungen.

Ionisierende Strahlung kann Mensch und Umwelt schädigen.

Die Strahlenschutzexperten des BMLFUW arbeiten für den Schutz der österreichischen Bevölkerung und der Umwelt.

Durch das Setzen von Grenzwerten sollen gesundheitliche Schädigungen verhindert werden.

Oberstes Ziel ist aber die Strahlung so niedrig wie möglich zu halten.

Die Aufgaben des Strahlenschutzes reichen von

  • der Erstellung gesetzlicher Normen,
  • der Überwachung der Umwelt auf Radioaktivität
  • über Themen wie dem natürlichen Edelgas "Radon" in Wohnungen
  • und "Radioaktiver Abfall"
  • bis hin zur Vorsorge für radiologische Notstände.

Radiologische Notfälle sind zwar sehr selten, aber, wie der katastrophale Unfall in Fukushima in Japan deutlich gemacht hat, möglich.

Das BMLFUW muss darauf vorbereitet sein, um möglichst rasch Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung durchzuführen.

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