Klimaschutz

Klimaschutz

Eine der größten globalen Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist zweifellos die Verringerung des vom Menschen verursachten Treibhauseffekts.

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen der Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre und der durchschnittlichen Temperatur auf der Erde wird von praktisch allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern außer Streit gestellt.

Anerkannt wurde das durch den Weltklimagipfel der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro.

Unter dem damals verabschiedeten Klimarahmenübereinkommen wurde 1997 das sogenannte "Kyoto-Protokoll" beschlossen, welches erstmals verbindliche Höchstmengen für Treibhausgasemissionen der Industrieländer für die Jahre 2008 bis 2012 festgeschrieben hat.

Dessen Ausgestaltung und Umsetzung wurde erst 2001 bei der Konferenz in Marrakesch beschlossen.

Im Mittelpunkt standen vor allem Regelungen zum Emissionshandel und die Anliegen der Entwicklungsländer, ferner Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Kyoto-Protokolls.

Das Kyoto-Protokoll wurde 2012 fortgeschrieben und um Emissionshöchstmengen für Industrieländer für die Jahre 2013 bis 2020 ergänzt.

Einen Durchbruch in den globalen Bemühungen, den Klimawandel möglichst einzudämmen, brachte das mit Fug und Recht als historisch zu bezeichnende Pariser Klimaübereinkommen, das im Dezember 2015 beschlossen wurde.

Erstmals haben sich alle Staaten dieser Welt dazu verpflichtet, durch selbst gewählte Ziele für 2025/2030 und Maßnahmen aktiven Klimaschutz zu betreiben, um die globale Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten.

Langfristig muss auf fossile Energieträger verzichtet werden sowie die Kohlenstoffbindung in der Vegetation und im Boden gestärkt werden.

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

Dass die Notwendigkeit von Klimaschutz nunmehr weltweit anerkannt ist, zeigt sich auch im raschen In-Kraft-Treten des Pariser Übereinkommens nicht einmal ein Jahr nach Beschlussfassung.

Dies ist ein Rekord in der Geschichte der Vereinten Nationen.

Es ist das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die Detailregelungen zum Pariser Abkommen bis Ende 2018 festzulegen.

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