Bildung im ländlichen Raum

Bildung im ländlichen Raum

Für den ländlichen Bereich ist ein effizientes Bildungswesen von großer Bedeutung.

Ab der neunten Schulstufe gibt es daher ein spezifisch agrarisches Bildungsangebot.

So bieten die höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen (hlfs), deren Schulerhalter das BMLFUW ist, eine fünfjährige Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfungsabschluss an.

Es gibt auch eine dreijährige Ausbildung für Fachschulabsolventinnen bzw. Fachschulabsolventen.

An insgesamt elf Schulstandorten in ganz Österreich können Schülerinnen und Schüler aus den folgenden Fachrichtungen wählen:

  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Landwirtschaft
  • Lebensmittel- und Biotechnologie
  • Landtechnik
  • Forstwirtschaft
  • Obst- und Weinbau
  • Gartenbau
  • Garten- und Landschaftsgestaltung
  • Umwelt- und Ressourcenmanagement

In Schönbrunn, Klosterneuburg, Raumberg-Gumpenstein, Wieselburg und Tirol sind Lehre und Forschung zu Kompetenzzentren zusammengefasst, den Lehr- und Forschungszentren.

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik ist das Zentrum für die Ausbildung von Lehr- und Beratungspersonal in landwirtschaftlichen und umweltpädagogischen Berufsfeldern.

Schwerpunkte sind die beiden sechssemestrigen Studiengänge Agrarpädagogik und Umweltpädagogik.

Abgeschlossen wird mit dem Bachelor of Education, ein Masterstudium kann angeschlossen werden.

Auch hier ist das BMLFUW Schulerhalter.

Etwa 100 Standorte stehen in Österreich für die Ausbildung an einer land- und forstwirtschaftlichen Fachschule zur Verfügung.

Diese zählen zu den berufsbildenden mittleren Schulen und fallen in die Kompetenz der Länder.

Die Lehre ist eine praxisorientierte Ausbildung an einem qualifizierten Lehrbetrieb und einer land- und forstwirtschaftlichen Berufsschule.

Mit der Lehre wird einer von derzeit 15 land- und forstwirtschaftlichen Berufen erlernt, wie etwa Gartenbau, Fischereiwirtschaft, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Obstbau etc.

Die Meisterausbildung bildet die höchste Stufe der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung.

Es gibt noch ein breites Angebot an außerschulischen Bildungsmöglichkeiten.

Das ländliche Fortbildungsinstitut führt jährlich rund 14.000 Kurse mit über 375.000 Teilnahmen durch.

Auch die Landjugend Österreich mit mehr als 90.000 Mitgliedern bietet zahlreiche Kurse an.

Das Projekt Schule am Bauernhof ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Einblick in das Bauernhofleben.

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