HPV-Impfung

HPV-Impfung

Seit 1. Februar 2014 werden Kinder im Rahmen des nationalen Impfkonzeptes gegen HPV (Humane Papilloma-Viren) geimpft.

Die Impfung gegen HPV ist vorbeugend.

Am besten werden Kinder vor der ersten sexuellen Aktivität, ab dem vollendetem 9. bis 12. Lebensjahr geimpft.

Die HPV-Viren werden durch direkten Schleimhautkontakt übertragen, z.B. durch sexuellen Kontakt oder bei der Geburt von der Mutter auf das Kind.

Eine HPV-Infektion kann die Ursache für die Entwicklung bösartiger Tumore sein, z.B. Krebsformen im Rachen-/Mundbereich, Genitalbereich oder Gebärmutterhalskrebs.

Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebsform und die dritthäufigste Krebs-Todesursache bei Frauen.

Die Impfung schützt vor Virustypen, die diese Erkrankungen am häufigsten verursachen.

Die HPV-Impfung ist keine reine "Frauen-Impfung".

HPV werden von Frauen und Männern übertragen.

Österreich ist das erste Land in Europa, wo die HPV-Impfung für Mädchen und Buben kostenlos angeboten wird.

Im Rahmen des österreichischen Impfprogramms werden die Kinder in der 4. Schulstufe geimpft.

Die Impfungen werden auch von den Impfstellen in Ihrem Bundesland durchgeführt.

Für einen sicheren Schutz sind zwei Impfungen notwendig.

Wird das Kind erst nach dem vollendetem 12. Lebensjahr geimpft, sind drei Impfungen notwendig.

Die HPV-Impfung ist seit der Einführung des Impfprogramms im Jahr 1998 die dreizehnte kostenlose Impfung in Österreich.

Erwachsenen, die sexuell aktiv sind, wird eine Impfung empfohlen, diese ist für sie aber nicht kostenlos.

Achtung: Die HPV-Impfung ersetzt nicht die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt!

Liste der Beratungs- und Impfstellen in den Bundesländern.

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