Programm zur Früherkennung von Brustkrebs

Programm zur Früherkennung von Brustkrebs

Mit einer Mammografie (Bruströntgen) soll Brustkrebs früh entdeckt werden.

In Österreich erkranken rund 4.600 Frauen pro Jahr an Brustkrebs, 1.500 sterben jährlich daran.

Deshalb wurde mit dem Vorsorge-Angebot "früh erkennen" ein österreichweites qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs eingeführt.

Für wen ist das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm?

Das Programm ist für Frauen, die keine Anzeichen von Brustkrebs haben.

Mit Sommer 2014 ist für Frauen zwischen 45 und 69 Jahren die eCard automatisch für die Durchführung einer Früherkennungsmammografie freigeschaltet.

Für diese Altersgruppe ist das Brustkrebsrisiko am größten.

Zusätzlich erhalten diese Frauen alle zwei Jahre eine Brief-Einladung, wieder eine Mammografie durchführen zu lassen.

Die Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist freiwillig und kostenlos.

Die Einladung gilt als Überweisung.

Im Einladungs-Brief finden Sie auch eine Liste von Fachärztinnen und Ärzten in Ihrer Nähe, bei denen die Untersuchung durchgeführt werden kann.

Diese Liste ist auch auf der Webseite www.frueh-erkennen.at abrufbar.

Auch Frauen, die nicht in diese Altersgruppe fallen, können auf eigenen Wunsch eine kostenlose Mammografie beantragen.

Unter der E-Mail vu(at)sozialversicherung.at kann eine Einladung angefordert werden.

Das gilt für:

  • nicht-versicherte Frauen;
  • ältere Frauen ab 70 Jahren;
  • Frauen ab 40 Jahren.

Darüber hinaus kann jede Frau – wie bisher – mit einer Überweisung der Fachärztin oder des Facharztes zur diagnostischen Mammografie gehen.

Wenn Sie bereits Brustbeschwerden haben, dann wenden Sie sich bitte so rasch wie möglich an eine Ärztin oder einen Arzt.

Was bringt das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm?

  • Senkung der Brustkrebssterblichkeit
  • Schonendere Therapie durch Früherkennung von Karzinomen
  • Bessere Heilungschancen
  • Qualitätssicherung der Untersuchungen - das heißt, Radiologinnen und Radiologen müssen vorgeschriebene Geräte haben, extra geschult sein und mindestens 2.000 Mammografien pro Jahr befunden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

1. Mammografie

2. Doppelbefundung: Zwei Radiologinnen bzw. Radiologen machen unabhängig voneinander ein Gutachten.

3. Ultraschall: Falls notwendig, wird zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

4. Abklärung: Ist der Befund auffällig, werden weitere Untersuchungen von Fachärztinnen oder Fachärzten durchgeführt (z.B. MRT - Magnetresonanztherapie, Biopsie).

Bleibt der Befund positiv, wird mit der medizinischen Behandlung begonnen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.frueh-erkennen.at/.

Wie bekommt man den Befund?

Die Frau erhält den Mammografie-Befund per Post oder sie holt den Befund bei der Radiologin oder dem Radiologen ab.

Ist der Befund unauffällig, so wird sie in zwei Jahren automatisch wieder zur Mammographie eingeladen.

Im Fall eines auffälligen Ergebnisses wird die Frau zu einer Befundbesprechung eingeladen.

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