Höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen (hlfs)

Höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen (hlfs)

Ausbildungslehrgang:

Höhere Lehranstalt / BHS 5 Jahre

Aufbaulehrgang: 3 Jahre

Die höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten bieten neben einer fundierten Allgemeinbildung eine intensive Berufsausbildung, die die Absolventinnen und Absolventen zur Ausübung in land- und forstwirtschaftlichen Berufen in der jeweiligen Fachrichtung sowie auf verwandten Gebieten befähigen, an.

Im Vordergrund stehen jene Qualifikationen die einer multifunktionalen Landwirtschaft sowie den Anforderungen der Natur, der Wirtschaft und des wissenschaftlichen und technischen Fortschrittes gerecht werden.

Sie sollen für die Anliegen der Menschen im ländlichen Raum aufgeschlossen sein und zum Qualitätsbewusstsein sensibilisiert werden.

Sie können umfassende, spezialisierte betriebs- und volkswirtschaftliche Kenntnisse nachweisen und besitzen die Fähigkeit zum unternehmerischen Denken und Handeln.

Durch Bearbeitung größerer fächerübergreifender Projekte werden jene Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die die Umsetzung in der beruflichen Praxis sicherstellen.

Wesentliche Bildungsziele sind Personale und Soziale Kompetenzen sowie die Fähigkeit der beruflichen Mobilität und Kommunikationsfähigkeit in den Fremdsprachen.

Fachrichtungen:

Landwirtschaft, Wein- und Obstbau, Garten- und Landschaftsgestaltung, Gartenbau, Landtechnik, Forstwirtschaft, Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmittel- und Biotechnologie

In diesen Fachrichtungen werden zur Erweiterung des fachlichen Qualifikationsprofils schulautonome Vertiefungen angeboten, die zu einer weiteren berufsbezogenen Spezialisierung führen, z.B. Umwelttechnik, Agrarmarketing, Agrarmanagement, Informations- und Umweltmanagement, Produktmarketing und Regionaltourismus, Ernährungs- und Unternehmensmanagement, Gesundheits- und Produktmanagement, Betriebs- und Produktionsmanagement, Projekt- und Regionalmanagement.

Die Lehrpläne der land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten sehen Pflichtpraktika von insgesamt 18 Wochen bzw. 22 Wochen vor.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in Bereichen der land- und forstwirtschaftlichen sowie gartenbaulichen Produktion, der Landschaftsgestaltung, des Wein- und Obstbaues, der Lebensmittelindustrie und Ernährung, des Tourismus und der Gastronomie, der Umweltwirtschaft sowie der Landmaschinentechnik auf Verwaltungs-, Management- und Marketingebene und in der land- und forstwirtschaftlichen Beratung tätig.

Sie sind nach Absolvierung einer mindestens dreijährigen facheinschlägigen Praxis zur Führung der Standesbezeichnung „Ingenieur/Ingenieurin“ berechtigt.

Kontrast

  • Kontrast-Darstellung schwarz-weiß
  • Kontrast-Darstellung schwarz-gelb
  • Kontrast-Darstellung blau-weiß

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