Finanzielle Unterstützungen für die Teilnahme an Schulveranstaltungen

Finanzielle Unterstützungen für die Teilnahme an Schulveranstaltungen

Für welche Schulveranstaltungen kommt eine finanzielle Unterstützung infrage?

Finanziell unterstützt wird die Teilnahme an Schulveranstaltungen im Sinne der Schulveranstaltungenverordnung 1995.

Das sind z.B. Schikurse, Sport- und Projektwochen oder eine Teilnahme an Sprachreisen.

Die Schulveranstaltung muss mindestens 5 Tage dauern.

Schulveranstaltungen mit einer geringeren Dauer wie z.B. Lehrausgänge, Exkursionen, Wandertage bzw. jene, die am Schulstandort stattfinden können nicht finanziell unterstützt werden.

Welche Schülerinnen und Schüler können eine finanzielle Unterstützung erhalten?

Die Schülerin/der Schüler besucht eine der folgenden Schulen:

  • allgemein bildende höhere Schulen
  • berufsbildende mittlere Schulen (nicht anspruchsberechtigt sind land- und forstwirtschaftliche Fachschulen und Forstfachschulen)
  • berufsbildende höhere Schulen (einschließlich der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen)
  • höhere Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik
  • Bundesinstitut für Sozialpädagogik
  • oder Praxisschulen, die einer Pädagogischen Hochschule des Bundes eingegliedert sind.

Die Schülerin/der Schüler ist österreichische Staatsbürgerin/österreichischer Staatsbürger oder gleichgestellt.

Schließlich können auch Schülerinnen und Schüler mit sonstiger Staatsangehörigkeit oder staatenlose Schülerinnen und Schüler eine finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen erhalten.

Voraussetzung ist aber, dass zumindest ein Elternteil in Österreich zumindest fünf Jahre hindurch einkommenssteuerpflichtig war und in Österreich den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen hatte.

Welche Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung müssen gegeben sein?

Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung ist die Bedürftigkeit der Schülerin/des Schülers.

Ob die Schülerin/der Schüler bedürftig ist, wird nach den Bestimmungen des Schülerbeihilfengesetzes 1983 (zuletzt geändert mit Bundesgesetzblatt Teil I Nummer 154/2013) beurteilt.

Für die Beurteilung der sozialen Bedürftigkeit sind maßgebend:

Einkommen, Familienstand und Familiengröße der Schülerin/des Schülers, ihrer/seiner Eltern und ihres Ehegatten/seiner Ehegattin bzw. der eingetragenen Partnerin/ des eingetragenen Partners zum Zeitpunkt der Antragstellung.

Eine Orientierungshilfe bietet der Schulbeihilfenrechner:

Wie wird eine finanzielle Unterstützung beantragt?

Formulare, mit denen eine finanzielle Unterstützung beantragt werden kann, liegen an den Schulen auf bzw. sind über den mehrsprachigen Online-Ratgeber auch in Download-Version ausfüll- und ausdruckbar.

In einem Wegweiser wird über die erforderlichen Nachweise informiert und werden Hinweise zum Ausfüllen des Formulars gegeben.

Die beabsichtigte Teilnahme der Schülerin/des Schülers an der betreffenden Schulveranstaltung ist von der Schule auf dem Formular zu bestätigen.

Wichtiger Hinweis:

Wird der Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen gleichzeitig mit einem Antrag auf Schul- und Heimbeihilfe gestellt, ist das Formular SUA zu verwenden und dem Antrag auf Schul- und Heimbeihilfe beizulegen.

Wird nur ein Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen gestellt, ist das Formular SUB zu verwenden.

Wo kann die finanzielle Unterstützung beantragt werden?

Der Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen muss bei der zuständigen Behörde (Landesschulrat/ Stadtschulrat für Wien/ Bildungsministerium) gestellt werden.

Wann muss der Antrag gestellt werden?

Es ist zweckmäßig, den Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen möglichst vor Beginn der jeweiligen Schulveranstaltung zu stellen.

Letzter Termin für die Einreichung von Anträgen ist der 30. April des jeweiligen Schuljahres, es gilt der Schulstempel.

Wie hoch ist die finanzielle Unterstützung?

Nach den im Schülerbeihilfengesetz festgelegten Regeln wird berechnet, ob die Bedürftigkeit der Schülerin/des Schülers gegeben ist.

Ist das der Fall, wird je nach Höhe des Einkommens, dem Familienstand und der Familiengröße der Schülerin/des Schülers bzw. der Erziehungsberechtigten eine Unterstützung bis zu EUR 180,-- gewährt.

Die Berechnung könnte ergeben, dass auf Grund der Regelungen des Schülerbeihilfengesetzes keine Bedürftigkeit der Schülerin/des Schülers vorliegt.

Es wird um Verständnis gebeten, dass in diesem Fall keine finanzielle Unterstützung gewährt werden kann.

Wo erhält man Informationen darüber, ob dem Antrag stattgegeben wurde?

Von der Entscheidung über den Antrag werden die antragstellenden Schülerinnen und Schüler bzw. Erziehungsberechtigten von der jeweiligen Behörde schriftlich in Kenntnis gesetzt.

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