Allgemein bildende Schulen

Allgemein bildende Schulen

Volksschule

Sonderpädagogik

Hauptschule

Polytechnische Schule

Allgemein bildende höhere Schule (AHS)

Der Anteil an wenig gegliederten Grundschulen (Kleinschulen), in denen in einer Klasse mehr als eine Schulstufe geführt werden kann, beträgt rund 25 %.

Darüber hinaus wird an 16 Standorten auch eine Volksschuloberstufe geführt.

Die durchschnittliche Klassenschülerzahl an Volksschulen beträgt 20.

Seit dem Schuljahr 2013/14 läuft die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule an den Hauptschulen.

Die bisherigen Schulversuche zur Neuen Mittelschule werden mit diesem Schuljahr zur Regelschule, die Hauptschulen werden auslaufend geführt.

Die Hauptschule/Neue Mittelschule wird von der jeweiligen Gemeinde errichtet und erhalten und kann auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler relativ flexibel eingehen.

Erweitert wurden diese Möglichkeiten durch die Einführung der Schulautonomie.

In den Hauptschulen werden in den Gegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Leistungsgruppen geführt.

In den Neuen Mittelschulen wird ein inklusives pädagogisches Konzept umgesetzt, das ohne äußere Leistungsdifferenzierung arbeitet.

Jede Schule hat die Möglichkeit, in einem bestimmten Rahmen ihr Angebot an Unterrichtsgegenständen speziell auf ihre Situation auszurichten.

Dabei kann sie auch eigene schulautonome Lehrpläne erlassen.

Auf diese Weise bilden sich Standorte mit einem eigenen Profil oder einem speziellen Schwerpunkt (z.B. fremdsprachlich, musisch-kreativ, sportlich, naturkundlich-technisch, ökologisch, Informatik etc.).

Überdies gibt es Sonderformen von Hauptschulen/Neuen Mittelschulen im sportlichen und musischen Bereich.

In der 3. und 4. Klasse wird der Frage nach dem weiteren Berufs- und Ausbildungsweg der Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Dies geschieht im Rahmen der "Berufsorientierung", in berufspraktischen Tagen, Lehrausgängen und Exkursionen.

Bei entsprechend gutem Lernerfolg besteht die Möglichkeit des direkten Übertritts in die allgemein bildende höhere Schule bzw. in die berufsbildende mittlere und höhere Schule.

Etwa ein Fünftel der österreichischen Jugendlichen entscheidet sich im letzten Jahr der Schulpflicht für die Polytechnische Schule (PTS).

Primär wird die PTS von jenen 14- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern als 9. Schulstufe genutzt, die unmittelbar nach der allgemeinen Schulpflicht einen Beruf erlernen wollen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit zu einem möglichst qualifizierten Übertritt in die duale Berufsausbildung sowie in weiterführende Schulen befähigt werden.

Durch eine Vielfalt an praxisnahen Unterrichtsformen und betont handlungsorientiertes Lernen in den allgemein bildenden Pflichtgegenständen und in Fachbereichen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt und individuelle Begabungen und Lernmotivation gefördert.

Durch Betriebserkundungen und betriebspraktische Tage in Lehrwerkstätten, Berufsschulen und Betrieben erfolgt eine gezielte Orientierung und Vorbereitung auf die anschließende Berufsausbildung.

In Form von Fachbereichen (Wahlpflichtbereichen), die großen Berufsfeldern der Wirtschaft entsprechen (Fachbereiche Metall, Elektro, Bau, Holz, Handel-Büro, Dienstleistungen, Tourismus), wird den Schülern eine allgemeine Berufsgrundbildung vermittelt:

Schulautonome Bestimmungen ermöglichen eine flexible Anpassung an die beruflichen Interessen der Schülerinnen und Schüler und die jeweiligen Erfordernisse in der Region.

Die Polytechnische Schule ist österreichweit flächendeckend organisiert und je nach der örtlichen Gegebenheit entweder als selbstständige Schule oder in organisatorischem Zusammenhang mit einer allgemein bildenden Pflichtschule eingerichtet.

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