Voraussetzungen für die Wiedereingliederungsteilzeit

Voraussetzungen für die Wiedereingliederungsteilzeit

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Ausübung der Wiedereingliederungsteilzeit.

Diese ist mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber schriftlich zu vereinbaren.

Beiden Arbeitsvertragsparteien steht es frei, sich für oder gegen das Modell der Wiedereingliederungsteilzeit zu entscheiden.

Für die Ausübung der Wiedereingliederungsteilzeit müssen im Einzelnen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses, das vor Antritt der Wiedereingliederungsteilzeit mindestens drei Monate gedauert hat.
  • Das Vorliegen eines mindestens sechswöchigen Krankenstands.
  • Eine Beratung über die Gestaltung der Wiedereingliederungsteilzeit durch fit2work. Die Beratung von fit2work erstreckt sich sowohl auf die Abklärung der Grundvoraussetzungen für die Ausübung der Wiedereingliederungsteilzeit (Dauer des Arbeitsverhältnisses von drei Monaten, sechswöchiger Krankenstand, medizinische Zweckmäßigkeit) als auch auf den zu erstellenden Wiedereingliederungsplan und die zu treffende Wiedereingliederungsvereinbarung. Eine ausdrückliche Zustimmung von fit2work zu Wiedereingliederungsplan und -vereinbarung ist nicht erforderlich.
  • (Die Beratung durch fit2work kann entfallen, wenn die Arbeitsvertragsparteien sowie die Arbeitsmedizinerin bzw. der Arbeitsmediziner des Betriebs oder des arbeitsmedizinischen Zentrums der Wiedereingliederungsvereinbarung und dem Wiedereingliederungsplan nachweislich zustimmen).
  • Die Erstellung eines Wiedereingliederungsplans durch die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer gemeinsam mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber. Im Wiedereingliederungsplan werden die Rahmenbedingungen und der beabsichtigte Ablauf der Wiedereingliederungsteilzeit für die schrittweise Rückkehr in den ursprünglichen Arbeitsprozess festgehalten. Bei der Erstellung des Wiedereingliederungsplanes soll die bzw. der mit der arbeitsmedizinischen Betreuung nach dem Bundesgesetz über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz – ASchG) betraute Arbeitsmedizinerin bzw. Arbeitsmediziner des Betriebes oder des Arbeitsmedizinischen Zentrums zur Beratung beigezogen werden.
  • Das Vorliegen einer schriftlichen Wiedereingliederungsvereinbarung zwischen den Arbeitsvertragsparteien über die konkrete Ausgestaltung der Reduktion der Arbeitszeit. Sofern vorhanden, ist auch der Betriebsrat den Verhandlungen über diese Vereinbarung beizuziehen.
  • Die Bewilligung des Wiedereingliederungsgeldes durch den Krankenversicherungsträger.
  • Eine Bestätigung über die Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers.


Zurück zur Übersicht

Kontrast

  • Kontrast-Darstellung schwarz-weiß
  • Kontrast-Darstellung schwarz-gelb
  • Kontrast-Darstellung blau-weiß

HyperSign ist ein Angebot des
ServiceCenter ÖGS.barrierefrei 
© 2013-2020

Systemanforderungen:
HTML5 fähiger Webbrowser,
Javascript aktiviert