Maßnahmen im Bereich der Wohneinrichtungen von Menschen mit Behinderungen

Maßnahmen im Bereich der Wohneinrichtungen von Menschen mit Behinderungen

(Teil-)Betreutes Wohnen von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Behindertenhilfe kann in unterschiedlichen Settings stattfinden.

Diese reichen von Wohnheimen bis hin zu einem dezentralen teilbetreuten Wohnen in privaten Unterkünften.

Der Kontakt zwischen Bewohnerinnen bzw. Bewohnern und deren An- und Zugehörigen (auch Ehrenamtliche, die Bewohnerinnen bzw. Bewohner vor der Pandemie regelmäßig besuchten bzw. Erwachsenenvertreterinnen bzw. Erwachsenenvertreter) muss unter Beachtung der allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen möglichst sicher ablaufen.

Auch betreffend Regelungen für Besuche sollte nunmehr eine Rückkehr zum Alltag erfolgen.

Personen, die Symptome eines akuten Infekts aufweisen, sollen die Einrichtungen nicht besuchen.

Daher wären Besucherinnen bzw. Besucher beim Eingang nach Symptomen eines akuten Infekts oder Kontakt zu Personen, die Symptome eines akuten Infekts hatten, zu befragen, um einen Kontakt mit einem COVID-19 Fall bzw. einem Verdachtsfall weitgehend ausschließen zu können.

Wird der 1-Meter-Abstand unterschritten, sollten Besucherinnen bzw. Besucher jedenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Generell gilt, dass allfällige Schutzmaßnahmen keinesfalls überschießend sein dürfen und sich immer am Allgemeinzustand der Bewohnerinnen bzw. Bewohner orientieren müssen.

Dabei sind folgende Mindeststandards zu beachten:

  • Bewohnerinnen bzw. Bewohnern ist selbstverständlich ein eigenständiger Aufenthalt im Freien sowie das Verlassen der Einrichtung (z. B. Einkaufen) zu ermöglichen. Wenn eine Begleitung notwendig ist, soll dies entweder durch eine Person aus dem unmittelbaren Betreuungsumfeld (z. B. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter, Ehrenamtliche) oder durch Angehörige/ eine Vertrauensperson erfolgen.
  • Angehörige und Ehrenamtliche sollen in die Betreuungsleistungen eingebunden bleiben. In Krisenzeiten sollen sie auch in Notfallplänen und Handlungsanleitungen mitberücksichtigt werden. Damit kann auch dem Bedürfnis nach Nähe und Berührung nachgekommen werden. In diesem Fall kann beim Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz auch vom 1-Meter-Abstand abgesehen werden.
  • Flexibilisierung der Besuche:
    • Schrittweise Normalisierung der Besuchszeiten und -häufigkeiten
    • Keine Einschränkung bei Besucherinnen bzw. Besuchern, d. h. auch Kinder dürfen wieder zu Besuch kommen
    • Besuche in den Zimmern der Bewohnerinnen bzw. Bewohner sollen möglich sein, ausgenommen bleiben nach wie vor Isolier- und Quarantänebereiche
    • Besuche im Quarantänebereich sind Angehörigen unter Wahrung der notwendigen Schutzmaßnahmen und Bereitstellen der Schutzausrüstung (wie für Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter mit Bewohnerkontakt vorgesehen) zu ermöglichen
  • Der Heimaufsicht, der Bewohnervertretung, externen Dienstleisterinnen bzw. Dienstleistern und den OPCAT-Kommissionen ist die Ausübung ihrer Tätigkeit in vollem Umfang zu ermöglichen. Hierbei sind die allgemein gültigen Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

Beratungseinrichtungen

Die oben genannten Regelungen sind sinngemäß auch auf Beratungseinrichtungen anzuwenden.

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